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Artikel auf Deutsch

 

Unmenschliche Forschung

Der Aufbau: “Unser Aller Tagebuch”

350 Jahre Amerikanisches Judentum

Israelische Soldaten im Kreuzfeuer

Weimar am Pazifik: Juden in Los Angeles

Das Deutschlandbild in den USA

New York—Das Herz der Welt

Judentum ist mehr als Bagel und Lachs

Sprache als Brücke

Paul Celan Rezensionen

Portrait: Ellen Auerbach

“Der Entschluß zum Attentat war sehr schwer”

Der Fall Wallenberg ist lösbar

In Gedenken an Hans Litten

Die “Kosher Nostra” — Moses der Unterwelt

Berlin: Speers braun ummiefte Protzbauten

 

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TribueneDiese Kolumne erscheint regelmäßig in der Tribüne — Zeitschrift zum Verständnis des Judentums, die dreimonatlich in Frankfurt erscheint. Meine Kolumne beleuchtet das amerikanische Judentum, sowie deutsch-amerikanische und amerikanisch-israelische Beziehungen. Einzelne Tribüne Ausgaben/Abonnement kann man beim Verlag hier bestellen.

 

Dezember 2005
Notizen aus den USA

Von Tekla Szymanski

Bushs zweite Amtsperiode
Abbas ist doch nicht Arafat
Bloombergs Wiederwahl
Nukleares Iran
AIPAC Investigation
Shoah Foundation zieht um
Sanktionen der Kirchen
Goldzug Entschädigung
Deutsch-Amerikanischer Schüleraustausch

 

In den zweiten Amtsperioden haben es U.S. Präsidenten in der Regel schwer: Ronald Reagan (Iran-Contra Affäre) und Bill Clinton (Monika Levinsky Skandal) wurden nach ihrer Wiederwahl mit scharfen Angriffen auf ihre Präsidentschaft konfrontiert und ihre Administrationen wurden zutiefst aufgerüttelt. Doch der Fall George W. Bush — die politische Affäre um die Enttarnung einer CIA Agentin — wird jetzt schon mit der Watergateaffäre der 1970er Jahre verglichen. Dazu kommen weitere Stolpersteine für den Präsidenten: 2.000 gefallene U.S. Soldaten im Irak, der Rücktritt der von Bush ausgewählten, als unqualifiziert eingestuften Kandidatin für das Oberste Gericht und die träge Reaktion der Regierung nach den Hurrikans Katrina und Willma.

Bush befindet sich in der schwersten Krise seiner Amtsperiode. Die Medien sind endlich aus ihrem selbstzufriedenen Koma (zu dem sie sich nach dem 11. September 2001 selbst verdammt hatten) aufgewacht, und es vergeht kein Tag, an dem die Bush Regierung nicht öffentlich angegriffen wird. Es gibt kein U.S. Präsident, der je so viel Spott und Hohn ausgesetzt wurde. Nixon vielleicht ausgenommen.

Der angeklagte Stabschef von Vizepräsident Dick Cheney, Lewis "Scooter" Libby, muss sich jetzt wegen Meineids, Rechtsbehinderung und Falschaussage verantworten. Seine Handlungen (und möglicherweise auch von anderen hochrangigen Regierungsmitarbeitern) werfen einen Schatten auf die gesamte U.S. Regierung; es wird sich jetzt herausstellen, wie weit die Bush Administration ging, um ihre Motive für den Irakkrieg zu verschleiern oder von der Öffentlichkeit zu verheimlichen. Und nur die erzkonservative Basis von Bush verhindert jetzt, dass die Zahl der Amerikaner, welche die Politik des Präsidenten befürworten, nicht unter 30 Prozent fallen — den niedrigsten Stand, den ein Präsident je in seiner zweiten Amtszeit erreicht hat. Was immer Bush jetzt auch tut, er muss die konservativen Wähler bei Laune halten: Eine liberalere Agenda ist somit für den Rest seiner Amtsperiode ausgeschlossen.

"Das politische Klima ist äußerst schlecht für ihn", schreibt Eleanor Clift in Newsweek. "Alle Aspekte seiner Agenda sind ruiniert. Warum also nicht alles in die Luft jagen?"
"Die Medien werden jetzt Zeuge der Implosion der Bush Administration", meint auch Carl Bernstein, einer der Reporter in der legendären Watergateaffäre. "Wir stehen vor der Frage, wie ehrlich diese Regierung ist".

*

 

Der Palästinensische Autonomieschef Mahmoud Abbas kam glimpflich weg bei seinem jüngsten Besuch in Washington und wurde nicht von Präsident Bush dazu aufgerufen, rigoroser gegen Hamas vorzugehen. Und auch die jüdischen Organisationen hielten sich mit ihrer Kritik an Abbas vorerst zurück.

"Man versteht, dass Abbas nicht Arafat ist..., und dass es trotz aller Schwierigkeiten eine Chance für einen Neuanfang gibt", erklärte David Makovsky vom Washington Institute for Near East Policy gegenüber dem Forward. Darüber hinaus steht die jüdische Gemeinschaft auf dem Standpunkt, dass es im jetzigen politischen Klima wichtiger ist, ein niedriges Profil zu wahren und erst einmal abzuwarten. Denn das Weisse Haus ist für seine "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" Devise bekannt.

Bush wird nichts tun wollen, um Abbas bei den Palästinensern zu diskreditieren; er will Zeit gewinnen. Ausserdem hat die U.S. Regierung zurzeit wichtigere Probleme zu lösen. "Die Regierung glaubt, dies ist eine schlaue Taktik, um Zeit zu gewinnen", so der Forward in einem Kommentar. "Es wird sich aber als ein Rezept für neue Explosionen herausstellen. [Israelis und Palästinenser] erhalten einen Aufschub, um sich nicht an die Vereinbarungen [der road map] halten zu müssen. ... Doch es gibt einen fundamentalen moralischen Unterschied, was die Israelis und die Palästinenser betrifft: Olivenhaine abzäunen oder roden ist eben nicht vergleichbar damit, eine Pizzeria mit Kleinkindern in die Luft zu sprengen. Die Bush Regierung sollte dafür sorgen, dass mutigere Schritte getan werden".

"Je weniger die amerikanischen Juden über den Abzug aus Gaza wissen, desto mehr sind sie dafür", meint der Herausgeber der Jewish Week, Gary Rosenblatt. "Das ist ein Beweis nicht nur für die politischen Gegensätze zwischen den amerikanischen Juden und den Israelis, sondern auch für die Entzweiung beider Staaten. Aber die meisten amerikanischen Juden kümmern sich wenig um das Thema. Sharon wird weiterhin breite Unterstützung unter den amerikanischen Juden finden, wie auch alle vorherigen Regierungen in Israel sie genossen haben. Aber mit der Zeit ist diese Unterstützung oberflächlich geworden, und es liegt jetzt auch an Israel, den jüdischen Staat im Bewusstsein der amerikanischen Juden relevanter zu machen".

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Wie erwartet ist der jüdische Milliardär Michael Bloomberg mit 58,49% der Stimmen zu einer zweiten Amtsperiode als Bürgermeister von New York gewählt worden. Der demokratischen Kandidat, Fernando Ferrer, erhielt knapp 39% der Stimmen. Bloomberg, ein Demokrat, der vor vier Jahren als Republikaner und ohne politische Erfahrung zur Bürgermeisterwahl angetreten war, wurde damals von einer knappen Mehrheit der sonst überwiegend demokratisch eingestellten New Yorker — darunter 52% der New Yorker Juden (die 20% der Wähler ausmachen) — gewählt. Und dass obwohl sein damaliger demokratischer Opponent, Mark Green, auch Jude war. Diesmal glich Bloombergs Sieg einem Erdrutsch, und es wird geschätzt, dass mehr als zwei Drittel der New Yorker Juden für Bloomberg gestimmt haben.

Der 20 Punkte Vorsprung, den Bloomberg jetzt bei seiner Wiederwahl erzielt hat, ist der höchste Abstand, den ein republikanischer Bürgermeister jemals gegen einem demokratischen Herausforderer in New York erzielt hat. Nach zwölf Jahren, in denen die Republikaner mit Rudolph W. Giuliani und Bloomberg den Bürgermeister in New York gestellt haben, wird mit der Wiederwahl Bloombergs endgültig klar, dass die New Yorker nicht mehr aus Parteiloyalität wählen, sonders dass es ihnen einzig um die politische Agenda eines Kandidaten geht. "Normalerweise ist die demokratischen Partei den Republikanern vorzuziehen", meinte dazu Ed Koch trocken. "Aber manchmal sind es ihre Kandidaten eben nicht."

Auf fünf demokratische New Yorker kommt nur ein Republikaner, aber "den New Yorkern ist es egal, ob der Bürgermeister, der dafür sorgt, dass der Müll von den Strassen weggeräumt wird, demokratisch oder republikanisch ist" hatte schon New Yorks ehemaliger Bürgermeister Fiorello La Guardia (1933-1945) gemeint.

Doch es gibt durchaus auch Kritiker, die es Bloomberg übel genommen haben, dass er der Partei George Bushs angehört, dem New York (und der New York) so wenig am Herzen liegt. Dennoch: Bloomberg ist eigentlich kein richtiger Republikaner. Und jeder liberal eingestellte Republikaner wird seit Bloombergs Eintreten in die politische Arena "Bloomberg-Style Republican" genannt. Der erfolgreiche Geschäftsmann verwaltet die Stadt rigoros wie einen riesigen, maroden Betrieb, den es aufzupäppeln und auszubauen gelte, und er hat viele Erfolge, besonders im Schulsystem und der Sicherheit, vorzuweisen.

Bloomberg hatte sich besonders an die jüdische Wählerschaft gewandt. Von den vielen Spenden, die Bloomberg im Laufe der Zeit von seinem Vermögen vergeben hatte, ist ein großer Teil jüdischen Organisationen und Belangen zu Gute gekommen. Während seiner Wahlkampagne eröffnete er Büros in stark jüdischen Wohngebieten, ernannte einen orthodoxen Berater und gründete die Gruppe "Jewish Friends of Mike" (der auch seine Tochter Emma angehört) sowie eine Organisation "Demokraten für Bloomberg" (der auch der ehemalige demokratische New Yorker Bürgermeister — und selber Jude — Ed Koch angehört). Im Gegensatz zu Bloomberg, hatte es Ferrer noch nicht einmal für nötig gehalten, Wahlanzeigen in die jüdischen Zeitungen zu stellen.

Bloomberg ist der wohl überparteilichste Bürgermeister New Yorks. Und die New York Times glaubt gar, er habe das Zeug dazu, "der beste Bürgermeister in der Geschichte New Yorks" werden.


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Die Drohung des iranischen Präsidenten Ahmadinejad, Israel von der Landkarte zu löschen, hat natürlich auch bei den amerikanischen Juden Empörung hervorgerufen, besonders da von ihnen — und von den Israelis — schon so lange auf die iranische Bedrohung hingewiesen wurde. "Die Frage ist, ob die Welt sich blind stellen wird", meint der Direktor des American Jewish Congress, David A. Harris. Auch die Anti-Defamation League proklamierte, dass die Bemerkung unakzeptabel und auf Schärfste zu verurteilen sei. Andere jüdische Organisationen arbeiten jetzt daran, endlich gegen Teheran verschärft vorzugehen.

Pro-israelische Lobbyisten in Washington machen Druck auf die U.S. Regierung, Sanktionen gegen Iran in den Vereinten Nationen durchzusetzen. Und jüdische Vertreter haben sich unlängst mit dem Indischen Premierminister Mammohan Singh und anderen Staatsoberhäuptern, sowie mit Außenministerin Condoleezza Rice, in New York getroffen, mit der Bitte, auf Teheran Druck auszuüben. "Wir haben keine Zeit zu vergeuden", meint Kenneth Jacobson von der ADL. "Eines Tages wachen wir auf und stehen vor einem nuklearen Iran".

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In der Spionageaffäre um das American Israel Political Action Committee (AIPAC) sind jetzt zwei der Beschuldigten AIPAC Mitarbeiter (die schon im April entlassen wurden) festgenommen worden. Steven J. Rosen und Keith Weissman werden beschuldigt, sie hätten ab April 1999 Geheimdokumente an Journalisten und Mitarbeiter der israelischen Botschaft weitergeleitet.

AIPAC steht nicht unter Verdacht, obwohl das FBI jetzt ein 22-Jahre altes internes Memorandum gefunden hat, aus dem hervorgehe, dass Rosen vor seinen Chefs geprahlt habe, er könne an geheime militärische Dokumente herankommen. Daran kann sich aber niemand mehr erinnern — denn die gesamte AIPAC Führung hat sich seitdem erneuert.

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Steven Spielberg hat seine vor 12 Jahren gegründete "Survivors of the Shoah Visual History Foundation", die 52.000 Interviews mit Holocaustüberlebenden aufgezeichnet hat, der University of Southern California übergeben. Der Filmregisseur hatte die Stiftung nach Drehen seines Filmes "Schindlers Liste" ins Leben gerufen und hat in ihrem Namen bis heute 120,000 Stunden Interviews mit Überlebenden digital aufgezeichnet. Nach Meinung Spielbergs werde die Stiftung unter Obhut der Universität "wichtigerer genommen werden, als wenn sie von einem Filmemacher geleitet werde".

Die Stiftung hat bis jetzt $150 Millionen (davon $65 Millionen von Spielberg selbst) in Spenden erhalten. Für die Universität wird es leichter sein, weitere Spendengelder einzutreiben. Spielberg erklärte gegenüber der New York Times, er habe oft zu hören bekommen, weshalb denn ein reicher Mann wie er auf Geldsuche gehe; man wisse doch, wie viel er verdiene. "Ich habe meinen Teil getan. Ich glaube, es benötigt jetzt der Öffentlichkeit".

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Die Presbyterian Church USA hat ihre Drohung wahrgemacht, dass sie Firmen, die militärische und technische Güter an Israel verkaufen, die den Palästinensern indirekt Schaden zufügen könnten, wirtschaftlich boykottieren werde. Die vier Firmen, die die Kirche boykottieren wird — Caterpillar, Motorola, ITT und United Technologies — wurden ausgewählt, weil sie Hubschrauber, Handys, militärische Geräte und anderes Material an Israel verkaufen und somit den Israelis in den Besetzten Gebieten die Besatzung erleichtern würden.

Die Kirche wolle den israelisch-palästinensischen Konflikt "gerecht entgegentreten und dadurch entschärfen", und habe deshalb auch Citigroup auf die Boykottliste gesetzt, da die Bank, einem Artikel in der Wall Street Journal zu Folge, von palästinensischen Organisationen dazu benützt werde, Gelder an Familien von Selbstmordattentätern zu übermitteln.

"Das ist eine brillante Kampagne", meinte Rabbi Abraham Cooper von Simon Wiesenthal Center in der New York Times. "Wenn man sich die ausgewählten Firmen genau ansieht, wird deutlich, dass es sich beim Boykott im Grunde genommen um ein Rezept handeln soll, Israel zu entwaffnen".

Die Presbyterian Church besitzt Hunderttausende von Aktien der genannten Firmen im Werte von rund $60 Millionen — die unter anderem in Rentenfonds ihrer pensionierten Kirchenmitarbeiter angelegt wurden. Ein Boykott kann somit viel Schaden anrichten.

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Die U.S. Regierung hat sich jetzt offiziell für die Plünderungen amerikanischer Soldaten in Ungarn entschuldigt, die 1945 einen Zug mit Gold, Silber und Kunstwerken (die die Nazis ungarischen Juden gestohlen hatten) und der auf dem Weg nach Deutschland war, abgefangen und unterschlagen hatten. Die offizielle Entschuldigung war Teil des Entschädigungsabkommens, das zwischen 62,000 ungarischen Juden in einer Massenklage und dem amerikanischen Justizministerium ausgehandelt worden war; die finanzielle Entschädigung beträgt $25.5 Millionen, die unter den Klägern aufgeteilt wird.

Jüdische Überlebende aus Ungarn bezeichneten das Abkommen als sehr fair angesichts des realen Wertes des so genannten Goldzuges. "Die Entschuldigung war nötig, um den Fall zu einem Abschluss zu bringen, und um zu beweisen, dass man in Amerika den Mut und die Demut hat, sich zu entschuldigen, wenn man Fehler begangen hat, und zugibt dass es einem leid tut, wenn man anderen wehgetan hat", meinte die zuständige Richterin Patricia Seitz.

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Vor vier Jahren wurde vom North American Board of Rabbis (NABOR) und dem Deutschen Generalkonsulat in New York das Schüleraustauschprogramm "Leap of Faith" ins Leben gerufen, das deutsche nicht-jüdische Oberschüler mit jüdischen amerikanischen Schülern — die meisten reform- und konservativ orientiert, aber auch einige orthodoxe Jugendliche — für je zwei Wochen in Deutschand und den USA zusammenbringt. Der Austausch ermöglicht einen direkten und persönlichen Kontakt zwischen jungen nicht-jüdischen Deutschen und amerikanischen Juden und baut nachhaltig Vorurteile ab. Die Schüler besuchen gegenseitig ihre Schulen und jüdische Gemeinden.

Für viele junge Deutsche ist das Austauschprogramm, die erste Möglichkeit, Juden und jüdische Kultur kennen zu lernen. Die Austausche finden zwischen New York und Berlin, Los Angeles und Heidelberg, sowie Philadelphia und Frankfurt statt. Die jungen amerikanischen Juden sind zu einem großen Teil deutsch-jüdischer Herkunft; einige von ihnen sind Enkel von Holocaustüberlebenden oder von amerikanischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg in Deutschland gekämpft hatten.

Jetzt haben NABOR und das Generalkonsulat die Firma Mercedes-Benz USA mit dem "Partnership for Peace and Understanding" Preis ausgezeichnet, für ihre Rolle, "Respekt, Toleranz und Kooperation zwischen deutschen nicht Juden und jungen amerikanischen Juden" zu fördern. Mercedes-Benz ist ein Sponsor des Programms und hat sich um den Brückenbau und die Kooperation zwischen Deutschland und Amerika verdient gemacht. Zu dem anfänglichen Sponsor Allianz Versicherung wird das Programm u.a. von den Firmen Siemens, Telecom und Festo so wie mit Geldern des Auswärtigen Amtes finanziert.

Der Schüleraustausch (an dem bisher über 200 Deutsche und Amerikaner teilgenommen haben), ist "eine Investition in die Zukunft", meint der Direktor von NABOR, Rabbi Jay Rosenbaum. "Er füllt eine historische Leere bei den deutschen Schülern und verändert für immer die Sicht der jungen amerikanischen Juden auf Deutschland".

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