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Artikel auf Deutsch

 

Unmenschliche Forschung

Der Aufbau: “Unser Aller Tagebuch”

350 Jahre Amerikanisches Judentum

Israelische Soldaten im Kreuzfeuer

Weimar am Pazifik: Juden in Los Angeles

Das Deutschlandbild in den USA

New York—Das Herz der Welt

Judentum ist mehr als Bagel und Lachs

Sprache als Brücke

Paul Celan Rezensionen

Portrait: Ellen Auerbach

“Der Entschluß zum Attentat war sehr schwer”

Der Fall Wallenberg ist lösbar

In Gedenken an Hans Litten

Die “Kosher Nostra” — Moses der Unterwelt

Berlin: Speers braun ummiefte Protzbauten

 

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TribueneDiese Kolumne erscheint regelmäßig in der Tribüne — Zeitschrift zum Verständnis des Judentums, die dreimonatlich in Frankfurt erscheint. Meine Kolumne beleuchtet das amerikanische Judentum, sowie deutsch-amerikanische und amerikanisch-israelische Beziehungen. Einzelne Tribüne Ausgaben/Abonnement kann man beim Verlag hier bestellen.

 

September 2005
Notizen aus den USA

Von Tekla Szymanski

Frank Sinatra als Kriegsheld
40 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
Abhören in der Hölle
Intoleranz in U.S. Luftwaffenakademie
Amerikas Neonazis auf Wanderschaft
United Church of Christ boykottiert Israel
Abzug aus dem Gazastreifen?
Rekordeinwanderung amerikanischer Juden nach Israel


Frank SinatraSchon lange weiss man von Frank Sinatras enger Verbindung zur Mafia, insbesondere zu der Luciano Familie in New York. Aber dass Sinatra auch Juden sehr nahe stand wissen wenige, geht aus einem neuen Buch über den Sänger und Entertainer hervor (Robbyn Swan: The Life, Knopf). Jahrelang trug der Schauspieler und Sänger einen Anhänger in Form einer Mezzuzah an einer Kette um den Hals, ein Geschenk von einer älteren jüdischen Nachbarin Sinatras, die auf ihn aufpasste, als er noch als kleiner Junge in Hoboken, New Jersey, auf die Bäume kletterte.

1947 sang Sinatra auf der Kundgebung "Action for Palestine". Er sass im Vorstand des Simon Wiesenthal Centers in Los Angeles, spendete Gelder für die Hebräische Universität in Jerusalem und kaufte Israel Bonds im Werte von einer viertel Million Dollar. Und auch privat war Sinatra, so schreibt Swan, kein Freund langer Reden: Auf einer Party reagierte der Sänger auf eine antisemitische Bemerkung, indem er dem Redner wortlos auf die Nase schlug. Sinatra habe die Vorurteile, die ihm als Amerikaner italienischer Abstammung (sowie auch den Iren und Juden) in seiner Jugend entgegengebracht wurden, nie vergessen.

Im Jahre 1948 soll Sinatra aktiv Mitgliedern der Hagganah (unter ihnen befand sich auch Teddy Kollek, der spätere Bürgermeister Jerusalems) geholfen haben, rund 1 Million Dollar nach Palästina zu schmuggeln, um so den Waffenboykott des U.S. Präsidenten Harry Truman zu umgehen. Der New Yorker Sitz der Hagganah befand sich in einem Nebenhaus des "Copacabana" Clubs der Luciano Familie, in dem Sinatra ein und aus ging.

Sinatra wurde zum Boten der Hagganah: Der italienische Amerikaner trug unbehelligt eine Tasche mit dem Vermögen aus dem Unterschlupf der Hagganah, durch die Hintertür zu einem Schiff, das unter irischer Flagge am Hudson lag. So schloss sich wohl der Kreis für Sinatra — von seiner harten Kindheit in New Jersey zum Ruhm im politisch aufgeladenen New York der 40er Jahre. Und noch immer agierten die italienischen und irischen Einwanderer und die Juden gemeinsam gegen das amerikanische Establishment.

So habe also der bei weitem nicht blauäugige Sinatra, Israel wirklich geholfen, den Unabhängigkeitskrieg zu gewinnen.

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"Wir können ohne Zögern sagen, dass Deutschland eines der besten Freunde Israels ist", erklärte der israelische Botschafter in Washington, Daniel Ayalon, am 31. Mai in der Deutschen Botschaft in Washington bei der gemeinsamen Veranstaltungsfeier "40 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. "Wir feiern heute, um zu vergeben, ohne zu vergessen. Wir feiern heute die Zukunft, ohne die Vergangenheit zu begraben. Wir feiern heute die Hoffnung, trotz der Vergangenheit".

Tribüne: 40 Years of Israeli-German Diplomatic RelationsBei dieser Gelegenheit wurde auch die englische Edition der Tribüne Forty Years of Diplomatic Relations between the Federal Republic of Germany and Israel (deutsche Ausgabe Heft 173) vorgestellt und verteilt. Sie fand reges Interesse, zumal sie Ayalons positive Prognose für die gemeinsame Zukunft bestätigt.

In diesem Sinne äusserte sich auch der deutsche Botschafter in Washington, Wolfgang Ischinger: "Es gibt wenige Ereignisse in der Aussenpolitik Nachkriegsdeutschlands über die Deutsche so stolz sein können, wie über die guten bilateralen Beziehungen zu Israel. Heute, 40 Jahre danach, weiss man in Israel, dass Deutschland ein Freund ist, in guten, wie in schlechten Zeiten". Gleichzeitig, so Ischinger, dürfe man nicht vergessen, dass ohne die Hilfe und moralische sowie politische Unterstützung vieler Amerikaner diese Beziehung nicht hätte zustande kommen können.

Israeli stampDr. Henry Kissinger erinnerte in seiner Rede daran, dass er, "als deutscher Jude, geboren in Deutschland und mit beiden Ländern mein ganzes Leben lang eng verbunden", genau wisse, wie wichtig die Politiker beider Staaten diese diplomatischen Beziehungen einschätzen. Diese Beziehung sei nicht kontrovers. "Besonders für Deutschland", so Kissinger, "kann ich mit Sicherheit sagen, dass jeder Politiker, den ich kennengelernt habe, diese Beziehung unterstützte, nicht aus reiner Besonnenheit, sondern aus einer inneren Notwendigkeit heraus, aus einer Verantwortung heraus, die Deutschland nicht nur gegenüber den Juden, sondern auch gegenüber sich selbst trägt".

For further reading on this topic:

"Anniversary Year 2005: Forty Years of German-Israeli Relations", German Embassy, Washington

 

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Sechzig Jahre nach Kriegsende, und immer noch wird debattiert, ab wann die Alliierten vom Holocaust wussten und warum sie nicht mehr unternahmen, um die Judenvernichtung zu stoppen.

Wie die New York Times am 31. Juli berichtete, wurde im Juni, "in aller Stille", so die Zeitung, eine Analyse vom National Security Agency Center for Cryptologic History in Maryland mit dem Titel Die Hölle Abhören (Eavesdropping on Hell) veröffentlicht, in der der Autor Robert J. Hanyok Parallelen zwischen dem Versagen der britischen und amerikanischen Geheimdienste im Zweiten Weltkrieg und der mangelhaften Bereitschaft des U.S. Geheimdienstes vor dem 11. September 2001 zieht.

So deckt Hanyok auf, dass ein detaillierter Report von zwei entflohenen Häftlingen aus Auschwitz auf dem Weg zur Exilregierung der Czechoslowakei vom britischem Geheimdienst abgefangen wurde, eine Kopie aber erst im Januar 1945 der U.S. Armee übermittelt wurde.

Obwohl die Geheimdienste ab 1941 nur mit wenigen entschlüsselten Informationen arbeiten konnten (und sie sich selbst nicht enttarnen durften), hätte schon viel früher auf das Ausmass des Holocausts hingewiesen werden können und nicht erst bis Mitte 1944 auf die Befreiung der Konzentrationslager gewartet werden müssen.

Die Arbeit der britischen und amerikanischen Geheimdienste wurde behindert durch einen Mangel an Übersetzern und Arbeitskräften, so der Autor, sowie unterschwelligem Antisemitismus in beiden Ländern. Die Prioritäten lagen anderswo, und das Hauptkriegsziel war, Deutschland zu besiegen und nicht, Juden aus den Konzentrationslagern zu befreien oder die Einwanderungsquoten anzuheben, um es einer grösseren Zahl von Juden zu ermöglichen, nach Palästina oder Amerika auszuwandern. Ausserdem sträubten sich die Alliierten, geheime Informationen untereinander auszutauschen oder einzusehen.

Die Analyse wird im nachhinein viel Stoff bieten, die Rolle der Geheimdienste unter die Lupe zu nehmen. Es gibt jedoch noch einen anderen, nicht weniger triftigen Grund für die Veröffentlichung des Berichtes: Hanyok widmet seinen Report "all denen, die dazu verflucht sind, mit der Erinnerung des Horrors leben zu müssen, und all denen, die es auf sich genommen haben, daran zu erinnern".

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Die U.S. Luftwaffenakademie in Colorado Springs, Colorado, steht seit dem 28. April unter heftigem Beschuss, sie habe die religiöse Meinungsfreiheit ihrer Kadetten verletzt. Die in einer sehr christlichen Gegend gelegene Eliteakademie soll jüdische und nicht-christliche Kadetten mit christlichen Parolen und Intoleranz systematisch eingeschüchtert haben. Leiter der Akademie hätten der staatlichen Einrichtung einen bewusst christlich-missionarischen Charakter gegeben. Die Kontroverse um die Machenschaften hinter den Toren der Akademie schlugen Wellen bis in das U.S. Repräsentantenhaus, wo Republikaner gegen die Stimmen der Demokraten zwei, von einem Demokraten eingereichte Gesetzesentwürfe für religiöse Toleranz, abblockten. Die Gesetze sollten religiöse Indoktrination an U.S. Militärakademien unterbinden. Die Republikaner glauben, dass Gesetze überflüssig seien, denn sie drücken nur "Christenfeindlichkeit getarnt als politische Korrektheit (political correctness) aus".

Die Kontroverse kam an die Öffentlichkeit als eine Gruppe von 55 jüdischen und nicht-jüdischen Kadetten der Akademie ein Protestschreiben veröffentlichte. Ihr Aufruf wurde unterstützt durch eine formelle Anschuldigung der Washingtoner Organisation "Americans United for Separation of Church and State" gegen die U.S. Luftwaffenakademie. Die Organisation beklagte "systematische und weitverbreitete" religiöse Zwänge, Manipulationen und Belästigungen von nicht-christlichen Studenten durch Ausbilder und missionarische ältere Kadetten, sowie eine offene Bevorzugung bekennender christlicher Studenten. "Was hier vorgeht ist eine shanda", so der demokratische Repräsentant im Abgeordnetenhaus aus Massachusetts, Barney Frank, unter Benutzung des jiddischen Wortes. "Ich halte die Bush-Regierung für verantwortlich. Das ist eine Konsequenz ihrer Unfähigkeit, eine angemessene Form für Religion in unserer demokratischen Gesellschaft zu finden".

Die U.S. Luftwaffe leitete eine interne Untersuchung ein und kam zu dem Ergebnis, dass die Anschuldigungen der inzwischen 117 protestierenden Kadetten berechtigt seien, und religiöse Intoleranz ein weitverbreitetes Problem in der Akademie darstelle. In der Tat, so der Superintendant der Akademie, Air Force Lieutenant John Rosa Jr., wäre die systematische Benachteiligung nicht-christlicher Kadetten an der Akademie in Colorado ein gravierendes Problem. Es werden jetzt Schritte eingeleitet, diese Mängel zu beheben und mit Hilfe einer Kompetenz übergreifenden Spezialeinheit werde jetzt versucht, so schnell wie möglich Reformen einzuleiten. Ende Juni wurde der konservative Militärrabbiner Arnold Resnicoff zum Berater der Akademie ernannt; er soll die Reformen einleiten und überwachen.

Einige Republikaner konnte auch das mea culpa der Akademie nicht überzeugen: Repräsentant John Hostettler aus Indiana hält daran fest, dass es den Demokraten nur darum gehe, "Christen zu dämonisieren, in einem langen Kampfe gegen das amerikanische Christentum".

Ja, und dass viele Juden Demokraten sind macht die ganze Sache wohl noch suspekter.

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Amerikas einflussreichste und stärkste neonazistische Gruppierung, die Neo-National Alliance (NA) mit Sitz in West-Virginia, hat sich in zwei Gruppen zersplittert. Beobachter der Anti Defamation League befürchten nun, die beiden instabilen Gruppen werden einen erbitterten Konkurrenzkampf entfachen, Unruhen innerhalb der rechtsextremen Szene auslösen und antisemitische und rassistische Umtriebe anheizen. Es könnte aber auf lange Sicht auch das Ende der NA bedeuten, die bis heute an der Spitze der sogenannten "white supremacist movements" in den Vereinigten Staaten stand und eine sehr starke Internetpräsenz hat.

Die neue rechtsextremistische Gruppe wurde unter dem Namen "National Vanguard" ("Nationale Vorhut") von abtrünnigen Führern der NA gegründet. Beide Gruppierungen streiten jetzt vehement darum, wer die rassistischen und antisemitischen Ideen des NA-Führers William Pirce, der im Juli 2002 verstarb, besser vertreten könne.

Besondere Sorge macht der Anti Defamation League ausserdem ein neuer Trend, der sich in der rechtsextremen Szene abzeichnet: Die Gruppierungen verstärken ihre Präsenz im lokalen, gemeinschaftlichen Bereich. So traten Mitglieder der National Socialist Movement — in voller Uniform, mit nationalsozialistischen Emblemen und Hakenkreuzfahnen und unter lauten "Heil Hitler" Rufen — zum Mülleinsammeln in den Stadtparks der Stadt Cadillac in Michigan an. Und sie erhielten dann auch noch am Ende des Tages eine Urkunde, unterzeichnet von Cadillacs Bürgermeister, in der ihre zivile volontäre Leistung im Namen des Gemeinwesens anerkannt wurde. Neonazis zeigen sich jetzt immer mehr in der Öffentlichkeit, gute Taten ausübend, fast schon als wollen sie das legitime rechte Gegenstück zu den Pfadfindern, den Girl Scouts und anderen gemeinnützlichen Organisationen werden.

Die Bürger von Cadillac reagierten empört auf die Insensibilität ihrer Politiker, luden Vertreter der ADL zu einer Gemeindesitzung ein und gründeten eine Aktionsgruppe, die mit der ADL eng zusammenarbeiten wird. "Ich hätte mir nie erträumt, dass ich 60 Jahre nach Kriegsende die Nazis auch bei mir zu Hause bekämpfen würde", resümierte ein Kriegsveteran.

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Die United Church of Christ hat Anfang Juli in einer einstimmig angenommenen Resolution erklärt, sie würde von jetzt an "wirtschaftlichen Druck" auf Israel ausüben, um Frieden zwischen den Palästinensern und Israel zu fördern sowie aus Protest gegen den Sicherheitszaun, den Israel baut. Rabbi Abraham Cooper, Vizepräsident des Simon Wiesenthal Centers in Los Angeles, nannte die Resolution "in ihrem Grundsatz antisemitisch".

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Die meisten jüdischen Organisationen in Amerika befürworten einstimmig den Abzug Israels aus dem Gazastreifen: In einer repräsentativen Umfrage der Yeshiva University in New York sind 65% aller Befragten für den Abzug und nur 21% dagegen. Bei den orthodoxen Juden jedoch (die ein Viertel der amerikanischen Juden ausmachen), sind 56% gegen einen Abzug und nur 31% befürworten den Schritt der israelischen Regierung.

Kurz vor dem Abzug Israels aus dem Gazastreifen wächst die lautstarke Opposition der orthodoxen Juden. Bei der diesjährigen Israel Parade, die jedes Jahr im Mai in New York abgehalten wird, wurde das Thema bewusst ausgeklammert — doch bei einem anschliessendem Konzert im Central Park mit einer Musikgruppe aus dem Gazastreifen, organisiert von einer Gruppe amerikanischer orthodoxer Abzugsgegner, wurde dann umso lauter protestiert. Und die amerikanische Wohltätigkeitsorganisation "Friends of Gush Katif" hat in den ersten neun Monaten ihrer Gründung 3 Millionen Dollar Spenden zusammengetragen; das Geld wurde von Vertretern der Organisation, sowie von lokalen orthodoxen Politikern, die nach Israel geflogen waren, den Siedlern im Gazastreifen überreicht.

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Noch bis vor kurzem schien es, amerikanische Juden fühlten sich Israel zwar emotionell eng verbunden, ständen aber dem jüdischen Staat und seiner Kultur eher entfremdet gegenüber, und nur die orthodoxen Juden fieberten enthusiastisch einer Aliya nach Israel entgegen. Doch ganz so einfach ist es nicht mehr.

Zehn Prozent der amerikanischen Juden geben an, sie wollen nach Israel auswandern, sei es für immer oder auf befristete Zeit — und eine Mehrheit der amerikanischen Juden sind daran interessiert, Israel wenigstens einmal zu besuchen. Sechs Prozent geben an, dass sie wahrscheinlich innerhalb der nächsten fünf Jahre in Israel einwandern werden. Unter den 10% der Befragten, die sofort auswandern würden, sind 33% orthodox, 33% reform eingestellt oder säkular und 34% konservativ. Es stimmt also nicht mehr die weitverbreitete Annahme, dass die Mehrheit der Auswanderer nach Israel orthodoxe Juden sind.

Seit Anfang des Jahres sind insgesamt 7.822 amerikanische Juden nach Israel ausgewandert.

Neuen Umfragen der ADL zu Folge sind Amerikaner im allgemeinen Israel gegenüber weitaus freundlicher eingestellt als Europäer: 42% der befragten Amerikaner sympathisieren mit den Israelis und nur 14% mit den Palästinensern. Unter den Befragten aus 12 europäischen Ländern, die von der ADL untersucht wurden, sind dagegen 25% den Palästinensern gegenüber positiv eingestellt und nur 13% sehen sich auf der Seite der Israelis.

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