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TribueneDiese Kolumne erscheint regelmäßig in der Tribüne — Zeitschrift zum Verständnis des Judentums, die dreimonatlich in Frankfurt erscheint. Meine Kolumne beleuchtet das amerikanische Judentum, sowie deutsch-amerikanische und amerikanisch-israelische Beziehungen. Einzelne Tribüne Ausgaben/Abonnement kann man beim Verlag hier bestellen.


September 2009
Notizen aus den USA

Von Tekla Szymanski

Madoff, der Nestbeschmutzer
Nahostfriedenspolitik der Obama Administration
A
ntisemitismus nimmt zu: Schüsse in Washington
Nixons antisemitische Tiraden
Rabbiner Abraham Joshua Heschel Autobahnabschnitt

 


Mit der Verurteilung des 73-jährigen Gauners Bernard Madoff zu 150 Jahren Gefängnis ist ein für Juden schmerzhaftes Kapitel abgeschlossen, wenn auch lange noch nicht vergessen. Zu groß sind die Verluste; es bleiben zu viele offene Fragen, wie es dazu kommen konnte. Die Strukturen vieler jüdischer philanthropischer Organisationen sind ins Wanken geraten, und die alte jüdische Direktive zur selbstlosen Wohltätigkeit hat auf lange Sicht Schaden genommen.

Der American Jewish Congress hat durch Madoff 21 Millionen Dollar verloren — 90 Prozent seiner Stiftungsgelder. Belle Faber, seit 25 Jahren Entwicklungsdirektorin des AJC, fürchtet, dass die Welt der Wohltätigkeit für immer beschädigt ist. "Wir werden nie mehr den Grad der Spenden erreichen, ganz besonderes Organisationen wie die unsere."

Die Jewish Week sparte in einem Kommentare nicht mit harten Worten: "Dieser Rechtsbruch fußt auf Arroganz und fehlendem Selbstverständnis, die uns Menschen seit jeher charakterisieren. Hoffentlich ist es nicht zu spät für uns, davon zu lernen." Madoffs Verteidiger, Ira Lee Sorkin, scheint von dem Ausmaß des Schadens, den sein Klient angerichtet hat, selbst erstaunt zu sein. Er spricht jetzt von der "Banalität des Bösen". Und er meint dabei Bernie Madoff, nicht Adolf Eichmann.

"Dieser Skandal kreiste nicht nur um Madoff, sondern auch um uns", schrieb der Forward in seinem Kommentar. "Die Lehre daraus ist, dass der hinterhältigste Schwindler auch guten Menschen schaden kann. Die Mäzenen und Ausschussmitglieder der uneigennützigen Organisationen müssen in Zukunft verstärkt ihre Führungsmitglieder [die sich blind auf Spekulationen mit Madoff eingelassen hatten] zur Rechenschaft ziehen. Man darf nicht vergessen, dass viele jüdische Organisationen es ablehnten, bei Madoff zu investieren. Sie ließen sich nicht von den immensen Erträgen blenden. Wir alle müssen unsere Augen offen halten." Und Fragen stellen.

*

 

Schon vor der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten, spekulierten die jüdischen Organisationen und viele jüdischen Wähler, wie die US Aussenpolitik, sowie die Stellung der Amerikaner zu Israel im Nahostfriedensprozess zukünftig aussehen werde. Es wurde viel darüber nachgedacht, ob eine Regierung unter Obama kritischer und offener mit Israel umgehen werde. Es scheint, dass dem wirklich so ist. Man spricht sogar schon von einer "Kluft", die sich zwischen Israel und den USA aufgetan habe. Was ist in einem halben Jahr seit der Präsidentschaftswahl geschehen?

Zum einen kritisiert Obama Israels Politik weit offener als es George W. Bush je getan hat (der dem Friedensprozess damit nicht viel weitergeholfen hatte). "Mit einem gutem Freund muss man ehrlich und offen umgehen können", meint Obama, doch er betont dabei auch immer wieder, dass in diesem "neuen Dialog", die Verbundenheit Amerikas zu Israel unantastbar sei. Doch genau diese Offenheit ist vielen amerikanischen Juden äußerst suspekt, besonders nach acht Jahren kritikloser Zurückhaltung von Seiten George W. Bushs, und davor die Amtszeit eines der Israel-freundlichsten Präsidenten, Bill Clinton.

Zum anderen hat Obama ein Tabu angerührt, das seit Jahren im Weissen Haus offiziell nicht mehr zur Debatte stand, nämlich die Forderung nach dem Baustopp in den Siedlungen in der West Bank und Ost-Jerusalem als Vorraussetzung für weitere Friedensverhandlungen. Fast klinge das, als wäre es jetzt Israel (und nicht wie bisher betont wurde die arabische Welt), das dem Friedensprozess im Wege stehe. Mit dieser Aussage wurde auch klar, dass die neue Regierung, Vereinbarungen in Sachen Siedlungspolitik, die die Bush-Regierung mit Israel getroffen hatte, nicht mehr gelten lasse.

Darüber hinaus scheint es, dass die USA die ostentative offensive Haltung Israels gegenüber dem Iran auch nicht mehr tolerieren werde. Mehr Diplomatie sei jetzt gefragt, so die Divise im Weissen Haus. Die Israelis sind da anderer Meinung. Sie können es sich nicht leisten, in der Iranpolitik auch nur den kleinsten Fehler zu machen. Viele amerikanische Juden befürchten eine offene Auseinandersetzung mit Israel; sie selbst sind entzweigerissen.

Jetzt hat eine Umfrage ergeben, dass Israel das einzige Land unter 25 befragten ist, in dem das Vertrauen zu Obama (der immer noch die Unterstützung von 78 Prozent der amerikanischen Juden genießt), abnehme. Und eine Umfrage der Jerusalem Post vom 19. Juni fand heraus, dass nur 6 Prozent der Israelis, Präsident Obama als einen Freund Israels ansehen. Auch sei es merkwürdig, dass Obama bei seiner letzten Nahosttour, Israel nicht besucht habe.

Bei der jährlichen politischen Versammlung des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) im Mai, bei der auf Vizepräsident Joe Biden sprach, wurde deutlich, wie sehr sich das Klima im Weissen Haus geändert hat. AIPAC Mitglieder trafen zum ersten Mal seit der Präsidentschaftswahl auf Vertreter der Regierung und waren nicht immer einverstanden mit dem, was sie zu hören bekamen, insbesondere wenn es um die angestrebte zurückhaltende, Diplomatie-orientierte Iranpolitik der Obama Administration ging. Und die sonst bei allen AIPAC Veranstaltungen so prominenten Sprecher und Gäste aus den Reihen der evangelischen Christen, die bei Bush im Weissen Haus aus und ein gingen und grossen Einfluss genossen — waren diesmal bei der AIPAC Versammlung demonstrativ abwesend.

"Nur ein Land hat jetzt eine schlechtere Beziehung zu den Vereinigten Staaten als noch im Januar 2009. Und das ist Israel", schreibt die Washington Post in einem Kommentar. "Doch wenn Obamas Nahostfriedenspolitik Früchte tragen soll, so muss er beide Seiten davon überzeugen können, ihm zu vertrauen — ohne einseitige Konzessionen abzuverlangen."

"Was Washington zu den Siedlungen zu sagen hat, war immer schon ein Barometer für die Einstellung einer Administration zu Israel", schreibt Gary Rosenblatt in der Jewish Week. "Obama wird auf Israel viel Druck ausüben. Jede Administration kann den Nahostfriedensprozess so angehen, wie sie will. Doch solange diese Regierung jetzt den Israelis alleine die Bürde auferlegt, Abstriche zu machen, müssen wir befürchten, dass es Obamas Regierung sein wird, die dem Friedensprozess Steine in den Weg legt."

"Israelis und amerikanische Juden waren noch nie so geteilter Meinung über einen amerikanischen Präsidenten wie jetzt", schreibt Nathan Jeffay im Forward. Die Kluft ist groß. Die Rede Obamas in Kairo, in der der Präsident erklärte, die Staatsgründung Israels basiere auf den Holocaust, hat positive Resonanz bei amerikanischen Juden hervorgerufen, für die der Holocaust einen grossen Teil ihrer jüdischen Identität ausmacht. Israelis hingegen, die Zionismus und die Liebe zu ihrem Land nicht mit dem Holocaust in Zusammenhang bringen, sondern mit der jahrtausend alten jüdischen Geschichte, waren außer sich.

Bei einem informellen Treffen im Weissen Haus im Juli, zu dem Obama 16 Vertreter der 14 grössten amerikanischen jüdischen Organisationen eingeladen hatte, wurde deutlich, wie sehr diese Organisationen im Grunde mit Obamas Nahostfriedenspolitik übereinstimmen. Aber sie betonten auch, dass Obama auf Israel nicht mehr Druck ausüben dürfe als auf die Palästinenser. Die Zionist Organization of America, ein scharfer Kritiker Obamas, war nicht zum Treffen im Weissen Haus erschienen. Im Gegensatz dazu begrüßte Rabbiner Eric Yoffe, Präsident der Union for Reform Judaism, Obamas Forderung, den Ausbau von Siedlungen einzustellen.

Der Sonderbeauftragte für den Nahen Osten, George Mitchell, Außenministerin Hillary Clinton, der Sonderbeauftragte für den Iran, Dennis Ross, der Nationale Sicherheitsberater General James Jones sowie U.S. Verteidigungsminister Robert Gates werden bei ihren kommenden Besuchen und Unterredungen in Israel, die Israelis — und viele amerikanische Juden — davon überzeugen müssen, dass das Bündnis zwischen Israel und den USA unzertrennbar ist. Doch wie so vieles im Nahen Osten, sicher ist nur, dass man sich weiterhin streiten wird, ganz besonders um Irans Atompolitik.

Obamas Nahostpolitik ist rational und basiert auf eine Neubewertung der strategische Interessen Amerikas in der Region — vom Friedenprozess zwischen Israelis und Palästinensern, über einer Annäherung Amerikas an die arabische Welt und dem offenen Dialog mit Teheran, bis zu einem vollständigen Rückzug aller US Truppen aus dem Irak und einem erfolgreichen Abschluss des Krieges in Afghanistan gegen die Taliban.

Dennis Ross, Obamas Sonderbeauftragter für den Iran, ist Jude. Könnte seine Religionszugehörigkeit und seine engen Kontakte zu den amerikanischen Juden als ein Hindernis, als ein Zeichen angesehen werden, dass er nicht unparteiisch wird agieren und nicht mit Arabern und Persern werde verhandeln können? Und werden die Iraner sich mit Ross überhaupt treffen wollen?

Auf der anderen Seite, sollten nicht die Israelis, sowie die amerikanischen Juden, die prominente Rolle, die Ross in der diplomatischen Annäherung mit dem Iran spielen wird, als Garant dafür ansehen, dass Israels Interessen in Obamas neuer Nahostpolitik gewahrt werden? Im Gegensatz dazu, ist diese rationale, moderate, diplomatische Aussenpolitik Obamas nicht davon abhängig, ob Israel einen offensiven Angriff auf atomare Anlagen im Iran (einen Angriff, den Ross nicht ausschließt) durchführen wird oder nicht?

Fragen über Fragen. Benny Morris fasste das Dilemma, mit dem Israel und die USA bald konfrontiert werden, in der jüdischen Zeitschrift Moment so zusammen: "Amerika und Israel werden in den kommenden Monaten vor eine folgenschwere, furchtbare Wahl gestellt."

*

 

Drei antisemitische Anschläge in zwei Monaten. Anfang Mai wurde ein jüdischer Student der Wesleyan Universität in Connecticut von einem Antisemiten erschossen; der Täter hatte damit geprahlt, es sei "OK, Juden zu töten".

Dann, Mitte Mai, wurden vier Männer verhaftet, die Sprengsätze vor zwei Synagogen in Riverdale, in der Bronx, im Nordteil von New York, gelegt hatten. Der FBI war ihnen auf der Spur (die Täter erhielten die Sprengsätze von einem verdeckten Ermittler des FBI; es waren Attrappen und niemand kam zu Schaden).

Die geplanten Anschläge auf den Riverdale Temple, einer Reformsynagoge, und das Riverdale Jewish Center, einer modernen orthodoxen Synagoge, hat die Gemeinde tief getroffen, die dafür bekannt ist, alle jüdischen Konfessionen — Reform, Orthodox und Konservativ — friedlich zusammenzubringen. Schon wenige Tage nach dem missglückten Anschlag, hielt die Gemeine einen inter-religiösen Gottesdienst mit ihren christlichen Nachbarn ab. "Das plötzliche Bewusstsein, dass es selbst hier, in Amerika, noch Verrückte gibt, die Juden töten wollen, weckt Unbehangen und Furcht", hieß es im Forward in einem Kommentar. "Das ist ein böses Erwachen. Plötzlich finden sich amerikanische Juden, die nie Ziel eines antisemitischen Angriffes waren, als Opfer wieder, die nie Grund hatten, sich mit ihren Nachbarn solidarisch zusammenschließen zu müssen. Auch das ist ein Erwachen."

Einen Monat später eröffnete dann ein 88-jähriger Mann im Foyer des U.S. Holocaustmuseums in Washington D.C. mit einem antiken Gewehr Feuer, und tötete den Museumswächter Stephen Tyrone Johns, der dem älteren Mann die Tür aufgehalten hatte. Der Täter, James W. von Brunn, ein weißer Rassist und Holocaustleugner, ist den Sicherheitsbehörden bekannt. Von Brunn wurde von zwei Sicherheitsposten des Museums angeschossen und ist jetzt wegen Mordes angeklagt.

Rund 2.000 Museumsbesucher, Touristen- und Schulgruppen waren im Museum als die Schüsse fielen. Panik brach aus. Doch schon zwei Tage später war das Museum wieder voller Besucher. Wie aber konnte ein Bewaffneter ungehindert in ein Museum eindringen, dass für seine scharfen Sicherheitsvorkehrungen bekannt ist; und auch noch so nahe am Weissen Haus?

*

 

Dass Richard Nixon nicht besonders freundlich gegenüber Juden eingestellt war, ist längst bekannt. Doch die 30,000 Dokumente und 150 Stunden Tonaufzeichnungen aus der Nixon-Bücherei, die jetzt der Öffentlichkeit freigegeben wurden, sind selbst für den Forward "zu köstlich, um sie zu ignorieren", so die Zeitung in einem Kommentar. Es geht um ein Telefongespräch zwischen Nixon und dem Evangelisten Billy Graham, in dem der ehemalige Präsident zu hören ist, "die Juden seien doch selbst schuld an ihrer Misere und sollten endlich lernen, sich zu benehmen".

Das war vor 35 Jahren. "Aber Amerika hat Nixons Aussagen schon längst relativiert und bemitleidet ihn schon fast, weil unser Geschichtsgedächtnis so infantil ist und weil wir mit der Zeit so apathisch geworden sind. Doch Nixons Tiraden sind noch immer ernst zu nehmen", warnt der Forward.

Und die Anschläge in den letzten Monaten beweisen das.

*

 

In Amerika können Privatpersonen, Organisationen und politische Gruppen kurze Autobahnabschnitte "adoptierten", und sie in ihrem Namen und auf ihre Kosten freiwillig sauber halten. Ein großes Schild am Autobahnrand weist dann darauf hin. In Springfield, Missouri, hat vor einem Jahr die rassistische, neonazistische "National Social Movement" einen solchen Autobahnteil adoptiert. Die fast uneingeschränkte Meinungsfreiheit in den USA erlaubte den Behörden bisher nicht, trotz vieler Proteste, die Hetzgruppe von dem Autobahnprojekt fernzuhalten. Viele Staaten haben ähnliche Autobahnprojekte schon aufgegeben (obwohl diese Millionen in die öffentlichen Kassen einbringen), um kontroversen Gruppen kein öffentliches Podium mehr für ihre Meinungen zu bieten.

Jetzt suchen die Anwohner, lokale Behörden und Politiker im Landesparlament in Springfield Wege, der "National Social Movement" energisch entgegenzutreten. Sie wollen die kurze Autobahnstrecke in diesem Sommer einfach offiziell nach dem Rabbiner Abraham Joshua Heschel benennen, die dann von den Neonazis sauber gehalten und gepflegt werden muss. Was anfänglich eine originelle Idee war, um die rassistische Gruppe bloßzustellen, hat jedoch auch Kritik hervorgerufen. Neonazis, die auf der "Abraham-Heschel-Autobahn" herumstampfen dürfen?

Auch Heschels Tochter Susannah hat sich gegen den Plan ausgesprochen, "der ihren Vater entehre". Es sei zwar gutgemeint, meint sie, "aber doch vulgär und gehe zu weit. Ich glaube nicht, dass sich mein Vater damit geehrt gefühlt hätte." Michael Abrams, der Vorsitzende des Jewish Community Relations Büros und des American Jewish Committee in Kansas, der die Idee hatte, den Autobahnteil nach Heschel zu benennen, beteuerte dagegen, dass man nur "einen außerordentlichen Menschen" ehren wollte.

Der Gesetzesantrag wurde jetzt vom Landesparlament angenommen. Und in Springfield, Missouri, reinigen jetzt Neonazis den "Rabbi Abraham Joshua Heschel Memorial Highway" — freiwillig und auf ihre Kosten.

 

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